Tennisstar Garbiñe Muguruza Blanco

Sie war das neue Gesicht des spanischen Frauentennis. Seit Arantxa Sánchez Vicario ist keine Spielerin mehr so erfolgreich gewesen wie die Halbvenezuelanierin aus Barcelona. 2017 führte sie sogar die Weltrangliste an.

Ihre Grundschläge waren furchteinflößend, ihre Schmetterbälle präzise. Und ihr Name etwas kurios. Garbiñe Muguruza Blanco ist die Tochter einer Venezuelanerin und eines Basken.

Die Frau mit ihren 1.82 Metern und den Rehaugen (*8.Okt. 1991, Caracas) war in der Tennis-Metropole Barcelona erstaunlich schnell zu einem Star herangewachsen. 2014 schlug sie bereits Serena Willams in Runde 2. Und seither waren die Sponsoren hinter ihr her.

Ballerndes Bambi

Muguruza ballerte die Grundschläge derart, dass manche sie Bambi mit Killerinstinkt nannten, andere schlicht Donner. Bei den French Open hatte sie 2014 schon das Viertelfinale erreicht. "Meine Limits habe ich noch nicht erreicht", sagt das Spielertalent ganz selbstbewusst.

Und 2015 spielte sie sich nach einem nur 1:57 Stunden-Spiel (6:2, 3:6, 6:3) gegen die Agnieszka Radwanska ins Finale vom Wimbledon. Sie gewann 2016 die French Open und 2017 Wimbledon und führte daraufhin im Herbst des Jahres die Weltrangliste der Frauen an.