Valencias spektakuläre Stadtentwicklung

Die Ciudad de las Artes y las Ciencias in Valencia kostete 1,2 Milliarden Euro statt wie geplant 308 Millionen. Wegen dieser Kostenexplosion von 300 Prozent sprachen Kritiker von der größten Bausünde Spaniens. Doch inzwischen strömen rund 3,5 Millionen Besucher durch die futuristischen Hallen. Pro Jahr.

Von Alexander Gresbek (Text; Grafik und Fotos)

Die Stadt macht Gewinn, und Valencia gehört plötzlich zu den meistbesuchten Metropolen des Landes. Es ist die Geschichte einer Vision, die sich durch Skandale zum Wahrzeichen entwickelt hat.

Rückblick: Am 14. Oktober 1957 brachen nach tagelangen Regenfällen die Dämme des Río Turia. 300 Millionen Kubikmeter Wasser ergossen sich in die Stadt, das Wasser stand in manchen Vierteln fünf Meter hoch. Mindestens 81 Menschen starben, vermutlich weit mehr. 5.800 Häuser wurden zerstört, drei Viertel der Stadt standen unter Wasser, woran auch die Flutkatastrophe 2025 in Valencia dramatisch erinnert hat.

Diktator Francisco Franco versprach Wiederaufbauhilfe, allerdings auf seine Art: Der Fluss sollte komplett aus der Stadt heraus in ein neues, zwölf Kilometer langes Kanalbett südlich von Valencia umgeleitet werden. 

1964 begannen die Bauarbeiten, 1973 war die Umleitung fertig. Zurück blieb ein sieben Kilometer langes, leeres Flussbett mitten in der Stadt, eine städtebauliche Wunde, aber auch eine historische Chance.

Das ist unser Bett!

Die ursprüngliche Idee der Stadtplaner war pragmatisch: eine mehrspurige Autobahn durch das trockene Bett. Doch 1970 gingen die Valencianer auf die Straßen. „El llit del Túria és nostre i el volem verd!" riefen sie – das Bett des Turia gehört uns, und wir wollen es grün!

Der Protest hatte Erfolg. 1976 verfügte König Juan Carlos I. die Übertragung des Geländes an die Stadt, und ab 1986 entstand einer der längsten Stadtparks Europas: die Jardines del Turia.

Das östliche Ende dieses Parks, dort wo der Fluss einst ins Meer mündete, blieb zunächst unbebaut. Hier sollte etwas Besonderes entstehen. 1989 besuchte Joan Lerma, der sozialistische Präsident der valencianischen Regionalregierung, die Cité des sciences et de l'industrie in Paris und kam mit einer Vision zurück: Valencia sollte eine eigene Stadt der Wissenschaften bekommen.

Architekt der fliegenden Gebäude

Der Architekt, den man für dieses Mammutprojekt holte, war ein Sohn der Stadt. Santiago Calatrava kam am 28. Juli 1951 in Benimàmet zur Welt, einem Vorort von Valencia. Mit acht Jahren begann er zu zeichnen und zu malen, mit 17 reiste er nach Paris, um an der École des Beaux Arts zu studieren.

Er kam zur denkbar ungünstigsten Zeit: Die Studentenunruhen 1968 lähmten das Land, der Unterricht fiel aus. Calatrava kehrte zurück und studierte stattdessen Architektur in Valencia. Doch damit nicht genug. Nach dem Abschluss zog er in die Schweiz, um an der renommierten ETH Zürich Bauingenieurwesen zu studieren.

1981 promovierte er dort mit dem Thema Faltbarkeit von Raumtragwerken, ein Thema, das seine gesamte spätere Karriere prägen sollte. Diese doppelte Ausbildung als Architekt und Ingenieur unterscheidet Calatrava von den meisten anderen Stararchitekten.

Die Vision: Natur in Architektur übersetzen

Calatrava entwirft nicht einfach schöne Formen, die andere dann tragfähig machen müssen. Er denkt von Anfang an in Strukturen und Kräften. Die Formen, die er erschafft, sehen aus, als kämen sie direkt aus der Natur: Vogelflügel, Skelette, aufbrechende Knospen, menschliche Augenlider.

Er selbst spricht von Biomimikry – der Kunst, die Konstruktionsprinzipien der Natur in Architektur zu übersetzen. Seine Gebäude sind fast ausnahmslos weiß, eine Hommage an die geweißelten Häuser des Mittelmeerraums seiner Kindheit.

Stahl, Beton und Glas formt er zu schwingenden Kurven, seine Brücken erkennt man sofort an den charakteristischen geneigten Pylonen und den harfenartigen Seilkonstruktionen. Nach seinem Durchbruch mit der Alamillo-Brücke zur Expo 92 in Sevilla wurde Calatrava zum weltweit gefragtesten Architekten für spektakuläre Infrastrukturprojekte.

Vom Kommunikationsturm zum Opernhaus

Im Dezember 1991 präsentierte der Wissenschaftler Antonio Ten Ros der Stadt Valencia ein Mammutprojekt: 32 Bände umfasste der Entwurf für eine Ciudad de las Ciencias, deren Herzstück ein 382 Meter hoher Kommunikationsturm werden sollte – damals wäre es der dritthöchste der Welt gewesen.

Dazu kamen ein IMAX-Kino mit Planetarium und ein Wissenschaftsmuseum. Die geschätzten Kosten: 150 Millionen Euro. Santiago Calatrava erhielt den Auftrag für die architektonische Umsetzung. 1994 begannen die Bauarbeiten, die Fundamente des Turms wuchsen bereits aus dem Boden.

Doch dann kam die politische Wende. Die konservative Partido Popular gewann 1995 die Regionalwahlen. Eduardo Zaplana (Spaniens Arbeitsminister von 2002-2004) wurde neuer Präsident. Seine Regierung stoppte sofort alle Arbeiten und kündigte ein Projekt mit anderer Philosophie an.

Stadt der Kunst und Wissenschaften

Nach vier Monaten Stillstand entschied man sich, weiterzubauen – aber anders. Der Kommunikationsturm wurde ersatzlos gestrichen. Im Juni 1996 präsentierte Calatrava einen neuen Entwurf: Statt des Turms würde ein spektakuläres Opernhaus entstehen. Außerdem sollte ein Aquarium das Ensemble ergänzen.

Aus der Ciudad de las Ciencias wurde die Ciudad de las Artes y las Ciencias, aus einem wissenschaftlichen Bildungsprojekt ein kulturelles Prestige-Ensemble. Die Kosten wurden nun mit 308 Millionen Euro veranschlagt.

Für das Aquarium holte man einen besonderen Architekten: Félix Candela, geboren 1910 in Madrid, nach dem Bürgerkrieg ins mexikanische Exil geflohen und dort zum Meister der Betonschalenbauweise geworden.

1996 war Candela bereits 86 Jahre alt, als er den Auftrag für das Oceanogràfic annahm. Er starb im Dezember 1997, noch bevor sein letztes Meisterwerk fertiggestellt wurde – das Aquarium wurde sein posthumes Monument (zur Webseite des Rathauses von Valencia).

Sieben Bauten wie von einem anderen Stern

Am 16. April 1998 eröffnete das erste Gebäude des Komplexes: L'Hemisfèric. Die Struktur sieht aus wie ein gigantisches menschliches Auge, das sich in einem 24.000 Quadratmeter großen Wasserbecken spiegelt und so den Eindruck eines vollständigen Augapfels erzeugt.

110 Meter lang und 26 Meter hoch, beherbergt das Gebäude ein IMAX-Kino, ein Planetarium und einen Laserium. Die beweglichen Lamellen des Daches funktionieren wie ein Augenlid, das sich öffnen und schließen lässt. Die konkave Leinwand misst 900 Quadratmeter – die größte Spaniens.

Zwei Jahre später folgte das Museo de las Ciencias Príncipe Felipe, benannt nach dem damaligen Kronprinzen und heutigen König Felipe VI. Mit 40.000 Quadratmetern Fläche, davon 26.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche, ist es das größte Wissenschaftsmuseum Spaniens.

Der 220 Meter lange und 55 Meter hohe Bau erinnert an das Skelett eines Wals – die gewaltigen weißen Rippen strukturieren das Innere und lassen natürliches Licht durch 20.000 Quadratmeter Glasfläche eindringen. Das Motto des Museums: „Verboten, nicht zu berühren, nicht zu fühlen und nicht zu denken."

L'Umbracle, ein 320 Meter langer überdachter Skulpturengarten, entstand 2001. 55 feste und 54 schwebende Bögen aus weißem Stahl überspannen die Promenade, die zugleich als Parkdeck dient. 99 Palmen, 62 Bitterorangenbäume und über 5.500 mediterrane Pflanzen verwandeln den Weg in eine botanische Galerie, gesäumt von Skulpturen von Künstlern wie Yoko Ono und Igor Mitoraj.

Größtes Aquarium Europas

L'Oceanogràfic öffnete am 14. Februar 2003 seine Tore. Mit 110.000 Quadratmetern Fläche und 42 Millionen Litern Wasser ist es das größte Aquarium Europas. Über 45.000 Tiere aus mehr als 500 Arten leben hier, von Haien über Belugas bis zu Pinguinen.

Die charakteristischen Dächer, die an Seerosen erinnern, sind Félix Candelas Vermächtnis: hyperbolische Paraboloide aus nur sechs Zentimeter dünnem Stahlbeton, die über 35 Meter spannen, ohne eine einzige Stütze zu benötigen. Das Delfinarium fasst 26 Millionen Liter Wasser und 2.210 Zuschauer – das größte in Europa.

Das Palau de les Arts Reina Sofía, am 8. Oktober 2005 von der spanischen Königin eröffnet, krönt den Komplex. Mit 75 Metern Höhe ist es das höchste Opernhaus der Welt. Zwei gewaltige Stahlschalen von je 163 Metern Länge und 3.000 Tonnen Gewicht überspannen das Gebäude.

Vier Säle bieten Platz für insgesamt über 4.000 Zuschauer, der Orchestergraben ist der drittgrößte der Welt. Das erste aufgeführte Werk war am 25. Oktober 2006 Beethovens Fidelio.

Zwei weitere Bauten vollendeten das Ensemble: Der Puente de l'Assut de l'Or, eine 280 Meter lange Schrägseilbrücke, wurde 2008 fertiggestellt. Sein 125 Meter hoher Pylon ist der höchste Punkt der gesamten Stadt Valencia. 

Die Einheimischen nennen die Brücke El Jamonero (der Schinkenhalter), weil der Pylon an die traditionellen Gestelle erinnert, auf denen spanischer Serrano-Schinken geschnitten wird. 2009 kam als letztes Gebäude L'Àgora hinzu, eine 70 Meter hohe Veranstaltungshalle, die heute als CaixaForum Valencia kulturelle Ausstellungen beherbergt.

Bröckelnde Fliesen, bestialische Kosten

Die ursprünglich veranschlagten 308 Millionen Euro erwiesen sich als groteske Unterschätzung. Am Ende kostete der Komplex über 1,2 Milliarden Euro – eine Kostenüberschreitung von rund 300 Prozent. Das Palau de les Arts allein verschlang 478 Millionen Euro, fast das Sechsfache der ursprünglich geplanten 84 Millionen. Das Oceanogràfic verteuerte sich von 38 auf 201 Millionen Euro, das Wissenschaftsmuseum von 62 auf 168 Millionen.

Die Kritik ließ nicht auf sich warten. Calatravas Honorare – angeblich rund 100 Millionen Euro – wurden zum Politikum. Eine kritische Website nannte sich Calatrava te la clava – wörtlich „Calatrava nagelt es dir rein", im Sinne von „Calatrava zieht dich ab".

Der Architekt klagte erfolgreich wegen Verleumdung, doch der Richter stellte ausdrücklich fest, dass die dokumentierten Fakten zu den Kostenüberschreitungen „objektive Wahrheiten" seien. Auch bauliche Probleme machten Schlagzeilen.

2012, nur sieben Jahre nach der Eröffnung, begannen die weißen Trencadís-Mosaikfliesen vom Opernhaus zu bröckeln und bei starkem Wind herabzufallen. 8.000 Quadratmeter Fliesen mussten entfernt werden, das Gebäude wurde zeitweise gesperrt, Vorstellungen wurden abgesagt. Eine Untersuchung ergab, dass ein Subunternehmer den falschen Klebstoff verwendet hatte – Calatrava wurde entlastet, doch das Image war beschädigt.

Die Kostenexplosion wurde zum Symbol einer Ära. Valencia hatte sich im Rausch der Jahrtausendwende mit Großprojekten übernommen: die America's-Cup-Regatta, ein Formel-1-Rennen, ein Flughafen ohne Passagiere. 

Als 2008 die Finanzkrise ausbrach, stand die Region mit einer Pro-Kopf-Verschuldung von 10.000 Euro da – 42 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Die Ciudad de las Artes y las Ciencias wurde zum Sinnbild spanischen Größenwahns.

Vom weißen Elefanten zum Besuchermagneten

Doch die Geschichte endet nicht mit der Kritik. Was Kritiker als weißen Elefanten verspotteten, entwickelte sich zum Publikumsmagneten. 2024 besuchten über 3,5 Millionen Menschen den Komplex – ein Rekord. Das Oceanogràfic allein zählte fast zwei Millionen Besucher. Der Komplex erzielte einen Gewinn von über acht Millionen Euro, doppelt so viel wie im Vorjahr.

Valencia selbst hat sich gewandelt. Die Stadt gehört heute zu den meistbesuchten Städten Spaniens und liegt bei Städtereisen im vorderen Feld, hinter Metropolen wie Madrid, Barcelona und Bilbao.

Welthauptstadt des Designs

2024 kamen fast zwölf Millionen internationale Touristen in die Region, die mehr als 14 Milliarden Euro ausgaben. Valencia wurde 2022 zur europäischen Hauptstadt des Smart Tourism und zur Welthauptstadt des Designs ernannt, 2024 zur Grünen Hauptstadt Europas.

Die futuristischen Bauten wurden zur perfekten Filmkulisse. In Tomorrowland mit George Clooney spielte der Komplex 2015 eine tragende Rolle – rund 30 Minuten des Films entstanden hier. Auch Doctor Who und diverse Bollywood-Produktionen nutzten die außerirdisch anmutende Architektur.

Wahrzeichen wider Willen

Santiago Calatrava, eigentlich im Rentenalter, arbeitet weiter von seinen Büros in Zürich, New York und Doha aus. Er hat 22 Ehrendoktortitel gesammelt, den Prince of Asturias Award und die Goldmedaille des American Institute of Architects erhalten.

Seine Bauten bleiben umstritten – der Oculus in New York kostete vier Milliarden Dollar statt der geplanten zwei, das Dach des Athener Olympiastadions musste 2023 wegen Sicherheitsmängeln gesperrt werden.

Doch in Valencia steht sein Vermächtnis: eine Stadt in der Stadt, gebaut auf dem Bett eines verschwundenen Flusses, geboren aus einer Katastrophe und politischem Kalkül, gewachsen durch Skandale und Kostenexplosionen.

Die Ciudad de las Artes y las Ciencias ist nicht trotz ihrer Geschichte zum Wahrzeichen geworden, sondern vielleicht gerade wegen ihr. Sie erzählt von einer Stadt, die größer träumte, als sie es sich leisten konnte – und die am Ende genau dadurch größer wurde.

Tipps für die Stadtvisite in Valencia

Anfahrt und Lage
Adresse: Av. del Professor López Piñero, 7, 46013 València

Öffentliche Verkehrsmittel
•    Metro: Linien 5 und 7, Station „Alameda"
•    Bus: Linien 13, 14, 15, 19, 35, 40, 95
•    Valenbisi (Fahrradverleih): Mehrere Stationen direkt am Komplex
Mit dem Auto: Parkhaus unter L'Umbracle (kostenpflichtig), ca. 2.500 Stellplätze

Öffnungszeiten und Eintrittspreise
L'Hemisfèric (IMAX/Planetarium):
•    Täglich geöffnet, Vorstellungen mehrmals täglich
•    Erwachsene: 8,70 €, Kinder (4-12 Jahre): 6,70 €
Museo de las Ciencias Príncipe Felipe:
•    Täglich 10:00–19:00 Uhr (Sommer bis 21:00 Uhr)
•    Erwachsene: 9,00 €, Kinder: 6,90 €
L'Oceanogràfic
•    Täglich 10:00–18:00 Uhr (Sommer bis 20:00 Uhr)
•    Erwachsene: 35,70 €, Kinder: 26,40 €
•    Empfehlung: Online-Tickets kaufen (günstiger + ohne Warteschlange)
Palau de les Arts Reina Sofía:
•    Führungen: Di–So 10:00–14:00 Uhr (10 €)
•    Opern/Konzerte: Preise variieren je nach Veranstaltung
Kombitickets: Erhebliche Rabatte beim Kauf von Mehrfachtickets, z.B. Hemisfèric + Museo + Oceanogràfic ab ca. 40 € (Erwachsene)

Beste Besuchszeit
Frühjahr (März–Mai): Angenehme Temperaturen, weniger Besucher als im Sommer, ideales Fotolicht. Die Jacaranda-Bäume in den Jardines del Turia blühen spektakulär.
Herbst (Sept–Nov): Ebenfalls ideal, nach der Sommerhitze.

Im September finden die Fallas-Feierlichkeiten statt (allerdings nicht direkt am Komplex).
Sommer (Juni–Aug): Längere Öffnungszeiten, aber sehr heiß und überfüllt. Empfehlung: Früh morgens kommen.
Winter (Dez–Febr): Ruhigste Zeit, allerdings kürzere Öffnungszeiten und gelegentlich geschlossene Außenbereiche.

Zeitplanung
Minimum (Außenbesichtigung + 1 Gebäude): 2–3 Stunden
Empfohlen (2–3 Gebäude): Halber Tag (4–5 Stunden)
Komplett (alle Hauptattraktionen): Ganzer Tag

Empfehlung
1.    Morgens: Oceanogràfic (größte Attraktion, früh kommen lohnt sich)
2.    Mittags: Pause in einem der Restaurants
3.    Nachmittags: Museo de las Ciencias
4.    Abends: L'Hemisfèric-Vorstellung + Abendspaziergang durch L'Umbracle

Weitere Tipps zum Besuch Valencias

Gastronomie
Im Komplex:
•    Submarino (im Oceanogràfic): Unterwasser-Restaurant mit Haiaquarium-Blick
•    Hemisfèric Café: Snacks und leichte Gerichte
•    Mehrere Cafés im Wissenschaftsmuseum
In der Nähe:
•    Ágora: Moderne Küche mit Blick auf den Komplex
•    Die Altstadt von Valencia ist nur 2 km entfernt (U-Bahn 10 Min.)

Fotografen-Tipps
Beste Tageszeit: Blaue Stunde (kurz nach Sonnenuntergang), wenn die Gebäude beleuchtet sind und sich im Wasser spiegeln. Auch früher Morgen (ca. 7:00 Uhr) für menschenleere Aufnahmen.
Beste Spots:
•    Puente de Monteolivete: Klassischer Weitwinkelblick auf den gesamten Komplex
•    L'Umbracle: Symmetrische Bögen-Perspektive
•    Spiegelbecken vor L'Hemisfèric: Perfekte Reflexionen des "Auges"
•    Innen im Oceanogràfic: Unterwasser-Tunnel mit Haien

Führungen und Specials
Nachtführungen im Oceanogràfic: Fr/Sa 23 Uhr, Schlafen zwischen Haien möglich (ca. 90 € p.P., Buchung Monate im Voraus)
Backstage-Touren im Opernhaus: Zugang zu Bühnenmaschinerie, Kostümabteilung, Proberäumen (15 €)
Audio-Guides: In mehreren Sprachen verfügbar, empfehlenswert für Architektur-Interessierte

Barrierefreiheit
Alle Gebäude sind rollstuhlgerecht. Aufzüge, barrierefreie Toiletten, kostenloser Rollstuhlverleih an den Kassen.

Mit Kindern besonders geeignet
•    Oceanogràfic: Delfin-Shows, Pinguine, Hai-Tunnel
•    Museo de las Ciencias: Interaktive Experimente, "DNA"-Ausstellung
Kinderwagenfreundlich: Alle Bereiche problemlos befahrbar

Kombinationsmöglichkeiten in Valencia
Jardines del Turia: Vor oder nach dem Besuch durch den 7 km langen Stadtpark spazieren/radeln
Bioparc Valencia: 20 Min. mit der Metro, moderner Zoo mit Afrika-Schwerpunkt
Altstadt: Kathedrale mit Heiligem Gral, Seidenbörse (UNESCO-Welterbe), Mercado Central
Strand Malvarrosa: 4 km entfernt, mit dem Fahrrad durch die Jardines del Turia erreichbar

Der Autor

Alexander Gresbek lebt seit vielen Jahren an der spanischen Mittelmeerküste. Der Journalist und Buchautor befasst sich mit spanischer Kultur und Traditionen. Zu seinem aktuellen Titel Die Costa Blanca Für Kluge Köpfe (erhältlich bei amazon) hier die Buchrezension.

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