Maras Welt: Kokos, Karibik und Zebrastreifen

Ein Hund besucht die deutsche Kolonie in Venezuela

Hallo liebe Menschen! Ich bin es wieder, Mara. Mein Herrchen hat mit mir einen Ausflug in Venezuelas deutsche Kolonie gemacht. Da kam mir doch einiges ganz schön bekannt vor.

Falls ihr meine letzten Updates verfolgt habt, wisst ihr: Früher habe ich Tannenzapfen im Schwarzwald inspiziert, bevor mich mein Mensch nach Venezuela mitgenommen hat. Letztens bestand mein Job darin, Strand-Qualitätstests zu machen, während mein Mensch Kontakte für Schweizer, italienische und spanische Investoren knüpft.

Gestern meinte mein Herrchen plötzlich: „Mara, pack deine Sachen. Wir besuchen heute ein traditionelles deutsches Dorf mitten in den karibischen Bergen.“
Ich habe nur den Kopf schief gelegt. Ein deutsches Dorf? In den Tropen?

1. Erdbeeren mit Schlagsahne

Wir sind hoch in die nebligen Berge der Colonia Tovar gefahren und mein Hundehirn hatte kurz einen Systemfehler. Unten am Bergfuß trinkt man bei brütender Hitze Kokoswasser und ißt frische Mangos. 

Man fährt nur eine Stunde die Bergstraße hoch – und zack: Menschen tragen einen Pullover, stehen im kühlen Bergnebel und genießen frische Erdbeeren mit Sahne (fresas con crema).

Und wenn man keine Lust mehr auf Bergluft hat? Dann ist man in unter 60 Minuten wieder zurück am karibischen Sandstrand. Berg und Meer, so nah wie in Spanien in Kantabrien. Das nenne ich mal einen echten Doppel-Klima-Flex!

2. Wie Palmen im Schwarzwald

Der Spaziergang durch den Ort fühlte sich an wie ein Schritt mitten in eine deutsche Postkarte: klassische Fachwerkhäuser, rote Dächer, Das Bäcker Café und sogar Zebrastreifen, die mit roten Erdbeeren bemalt sind.

Doch als ich hoch zu den nebligen Gipfeln blickte, traute ich meinen Augen kaum: Riesige Palmen, die direkt aus dem Nebel ragen!

Mein Herrchen Juan hat mir erklärt, dass das Wachspalmen (Ceroxylon) sind – eine seltene Art, die speziell in kühlen Bergnebelwäldern wächst. Süddeutsche Chalets, kühler Nebel und tropische Palmen auf einem Bild?

Das sieht aus, als hätte die Natur den Schwarzwald und die Karibik zusammen in einen Mixer geworfen.

3. Der Duft der Brezeln

Für europäische Investoren zeigt die Colonia Tovar, dass Venezuela nicht nur aus Postkarten-Stränden besteht. Es ist ein faszinierender Mix aus Mikroklima, europäischem Erbe und riesigem Potenzial für Bautourismus und Gastronomie.

Maras Tipp des Tages:

Wenn eine Palme im kalten Bergnebel wachsen kann und ein deutsches Dorf mitten in der Karibik aufblüht, dann schaffst du es auch, eine neue Sprache zu lernen oder einen Pitch vor Schweizer Investoren zu halten. Sei flexibel, passe dich an – und geh immer dorthin, wo die Erdbeeren frisch sind!

Jetzt entschuldigt mich bitte, ich habe gerade Brezelduft in der Nase.

¡Tschüss und viele Grüße aus der Colonia Tovar!

Eure Mara

PS: juanfiguerallp(a)gmail.com

Eure Meinung

Kommentare und Antworten

×

Name ist erforderlich!

Geben Sie einen gültigen Namen ein

Gültige E-Mail ist erforderlich!

Geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein

Kommentar ist erforderlich!

* Diese Felder sind erforderlich.

Seien Sie der Erste, der kommentiert